Rosink Komponenten in den modernsten und energieeffizientesten Autos der Welt!

Die Nachwuchsförderung sowie die Aus- und Weiterbildung hat eine hohe Priorität in der Rosink GmbH + Co. Maschinenfabrik. Nur durch gute Fachkräfte und einem hohen Bildungsniveau können wir im weltweiten Wettbewerb eine führende Rolle spielen. Rosink engagiert sich in vielen Bereichen der Nachwuchsförderung: Von Schulkooperationen über die Mitarbeit einiger Rosink Ausbilder in Prüfungsausschüssen, die Ausbildung vieler Facharbeiter, das Angebot von Praktikumsplätzen, die Vergabe von Praxissemesterplätzen und Abschlussarbeiten bis hin zu Projekten wie das der Solarcars. So beweisen auch in den Hightech Solarcars die Rosink Bauteile mit größter Präzision und Zuverlässigkeit unsere Leistungsfähigkeit und Philosophie. Die Begeisterung der Solarcar-Teams ist für uns eine große Motivation. Rosink arbeitet mit Engagement an der Entwicklung nachhaltiger Technologien, wir gestalten die Zukunft.

Das SolarCar-Projekt

Das SolarCar-Projekt an der Hochschule Bochum begann Mitte der neunziger Jahre an der Partnerhochschule London South Bank University (LSBU). Von 1999 bis 2005 wurde es von der Hochschule Bochum und der London South Bank University als gemeinsames Lehrforschungsprojekt betrieben. Es wird an der Hochschule Bochum ausschließlich als Problem Based Learning Lehrforschungsprojekt mit Studierenden aus allen Fachbereichen durchgeführt. Problem Based Learning (PBL) bedeutet eine auf den Lernenden zentrierte Lehrmethode. Dem Studierenden wird schrittweise immer mehr Verantwortung für den eigenen Wissensaufbau übertragen. Dies führt zu unabhängig Lernenden, die für ihren Lernerfolg selbst verantwortlich sind und sich eigenständig fortbilden. Die Motivation fördert entscheidend eine komplexe, unstrukturierte Problemstellung aus der Realität, für die fachbereichsübergreifende Lösungsansätze im Team entwickelt werden müssen. Die studentische Teamleitung verantwortet alle konkreten Entwicklungsschritte und plant den Einsatz der notwendigen Ressourcen. Die Lehrenden agieren als Trainer, sorgen für die notwendige Infrastruktur und Materialien und begleiten die Studierenden durch das Vorhaben. Prozessnahe Reflektionen und ein konkreter Abschluss mit Selbst- und Fremdbeurteilung beenden die Durchführung jeder Phase des Projekts. Die wahlfreie Lehrveranstaltung "Entwicklung von solarbetriebenen Fahrzeugen" gehört zum festen Bestandteil des Ausbildungsprogramms der Hochschule Bochum.

Der BOcruiser: Die Zukunft der Elektromobilität


Der BOcruiser ist ein Musterbeispiel für Energieeffizienz!

Mit der Energie der Sonne

Seit 1999 werden von Studierenden der Hochschule Bochum Solarfahrzeuge entwickelt, die ausschließlich mit der Energie der Sonne angetrieben werden. 2001 fuhr der mit deutschen Studenten in London entwickelte Mad Dog III bei der World Solar Challenge(WSC) in Australien mit. Das in den Jahren 2001 bis 2003 entwickelte Fahrzeug "Hans Go!" erzielte bei der WSC, der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Solarmobile, im Jahr 2003 den 5-ten Platz und im Jahr 2005 den 8-ten Platz. Der Technical Innovation Award für das implementierte Bluetooth-Telemetriesystem, verliehen von der "Australia's Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation" (CSIRO), belegte schon 2003 das extrem hohe Niveau der Entwicklungen.


BOcruiser in Australien 2009

Mad Dog, HansGo!, SolarWorld No.1 und BOcruiser heißen die Sonnenwagen, die von der Bochumer Hochschul-Manufaktur auf die Straße gebracht worden sind.
Fast alle Bauteile der Rennwagen werden von den Studenten entwickelt und teileweise in Handarbeit selbst gefertigt. Vom Kohlefaser Monocoque Chassis über das Fahrwerk, den Sonderanfertigungen für Reifen, die Räder und Motoren, die Batterien und deren Managementsysteme bis zur straßentauglichen Beleuchtung. Für diese kostenintensiven Bauteile und Sonderanfertigungen ist das Team auf Sponsoren aus der Wirtschaft angewiesen.

Die bisherigen Rennteilnahmen

American Solar Challenge 2010

SolarWorld No.1: 3. Platz

Global Green Challenge 2009

SolarWorld No.1: 8. Platz

BOcruiser: 12. Platz und  Design Award für das konstruktiv Beste Solarcar der Welt 2009

North American Solar Challenge 2008

SolarWorld No.1:  3. Platz.

World Solar Challenge 2007

SolarWorld No.1 den 4. Platz. und Design Award für das konstruktiv Beste Solarcar der Welt 2007

World Solar Challenge 2005

Hans Go! den 8. Platz.

Tour de Ruhr 2004

Hans Go!: Die Deutsche Energiesparmeisterschaft 2004.

 PHAETHON 2004

Hans Go!: 10. Platz.

World Solar Challenge 2003

Hans Go!: 5. Platz.

 Tour de Ruhr 2002

Mad Dog III: Die Deutsche Energiesparmeisterschaft 2002.

 World Solar Challenge 2001

Mad Dog III: 16. Platz.


Das konstruktiv Beste Solarfahrzeug der Welt

SolarWorld No. 1 belegte bei der World Solar Challenge 2007 den 4-ten Platz und wurde mit dem Award für das "Beste Design" ausgezeichnet. Im Jahr 2008 erreichte der Sonnenwagen den 3. Platz bei der North American Solar Challenge und wurde für innovative und exzellente Technik in den Bereichen Mechanik und Elektrotechnik prämiert. Auch im Jahre 2010 erreichte der Oldtimer SolarWorld No. 1 den hervorragenden 3. Platz bei der American Solar Challenge 2010.
Sechs Quadratmeter Solarzellen produzieren bei intensivem Sonnenschein die Leistung, die ein Haartrockner benötigt. SolarWorld No. 1 fuhr damit über 3000 km unter der Sonne Australiens durchschnittlich 73 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 120 km/h. Ein Projekt, das alle Facetten des Ingenieurberufes beleuchtet: Teamarbeit, Projektmanagement, interkulturelle Perspektiven und nicht zuletzt die Faszination moderner Technik. Dazu gehört die Herausforderung, durch effiziente Energienutzung ein Fahrzeug komplett mit regenerativer Energie emissionsfrei zu betreiben.


Das Team 2010 mit SolarWorld No. 1 in den USA

Die Zukunft: Ein realitätsnahes Alltagsgefährt!

Für die Teilnahme an der World Solar Challenge im Oktober 2009 in Australien wurde ein neues Fahrzeug entwickelt und gebaut. Als konsequente Weiterentwicklung hat das neue Solarmobil, BOcruiser, PKW-typische Abmessungen und ist nicht als Rennwagen, sondern in Richtung "realistisches Alltagsgefährt" entworfen. Ziel war es, nicht als Erster über die Ziellinie zu gehen, sondern am Wettbewerb mit dem innovativsten und damit besten Fahrzeug teilzunehmen und der Weltöffentlichkeit erneut zu beweisen, was "Made in Germany" bedeutet. BOcruiser: Der 12. Platz und der Design Award für die weltbeste Konstruktion 2009 eines Solarcars haben diese Bemühungen belohnt und bestätigt.

Felge des Solarworld No. 1, ein Beispiel der Rosink-Qualitätsprodukte